Gastbeitrag Personalvermittler

Im Blogeintrag „Personalvermittler“ teilt Pascal Betz seine Erfahrungen betreffend Personalvermittler.

Danke, dass Pascal mir, aus Sicht eines Personalvermittlers, die Chance gibt auf seinen Post zu antworten und allenfalls ein anderes Licht auf Personalvermittler zu werfen.

Source: findaphoto.com
Source: findaphoto.com

Der Vermittlermarkt ist riesig und hart umkämpft

Viele (oft bei grösseren Agenturen angestellte) Personalvermittler wagen den Schritt in die Selbständigkeit und überlegen sich, dass sie mit zwei Vermittlungen pro Monat leicht mehrere zehntausend Franken verdienen können. Dies ist natürlich attraktiver als ein monatliches Gehalt in einer Anstellung zu bekommen. So entstehen unzählige kleine Agenturen; momentan gibt es in der Schweiz ca. 4‘500 Personalvermittler.

Die meisten Grossunternehmen haben mittlerweile Preferred Supplier Listen und einen strategischen Einkauf eingeführt, sowie Compliance-Richtlinien, welche es kleinen Agenturen nicht mehr erlauben mit den Grossen zusammenzuarbeiten bzw. die Zusammenarbeit sehr reglementieren. Dadurch müssen sich die kleinen Personalagenturen auf KMU’s stürzen. Vermitteln um jeden Preis heisst die Devise, da das Honorar ihr Lohn ist. Um jeden Preis heisst dabei auch, dass gesetzliche Regelungen und ein korrektes Businessverhalten ausser Acht gelassen werden. Genau dies schadet dann dem Ansehen der gesamten Branche.

Folgende Punkte sind gesetzlich geregelt:

Die Ausschreibung einer Stelle muss den Tatsachen entsprechen

Wie Pascal in seinem Blogeintrag schreibt, verstehen Vermittler nicht, was die gesuchte Person an Erfahrungen und Skills mitbringen soll. Ausserdem kennen die Vermittler das Unternehmen nicht. Für ein seriöses „Matching“ zwischen Bewerber und Unternehmen ist es essenziell, dass der Personalvermittler den Bewerber und das Unternehmen kennenlernt und beiden Parteien die „richtigen“ Fragen stellt. Für die Sicherstellung der Qualität des sogenannten Qualifizierens des Kandidaten benötigt der Personalvermittler ausgebildetes Personal, welches auch auf bestimmte Branchen spezialisiert ist (z.B. IT, Pharma, Banken etc.) und den Markt innerhalb seiner Branche kennt.

Fiktive Stellenangebote müssen gekennzeichnet werden, ansonsten sind sie nicht zulässig

Personalagenturen ködern Bewerber mit fiktiven Angeboten, um Ihren Kandidatenpool aufzubauen und bei Stellenausschreibungen Unternehmen diese Kandidaten schnell anbieten zu können. Diese Art von Sourcing ist für Bewerber sehr unbefriedigend, da Sie sich auf eine spezifische Stelle bewerben, das Bewerbungsdossier zusammenstellen und dann maximal in der Datenbank einer Agentur landen.

Solche Angebote sind nur zulässig, wenn dies klar ersichtlich ist.

Datenschutz: Bewerbungsdossier darf nur mit Zustimmung des Kandidaten weitergeleitet werden

Vermittler, welche sich nicht an den Datenschutz halten und Personaldossiers ohne Zustimmung des Kandidaten weiterleiten, machen sich strafbar.

Sollten sich Vermittlungsagenturen nicht an diese Regeln halten, drohen der Entzug der Bewilligung, sowie eine hohe Busse. Zusätzlich verlieren diese Vermittler ihre Reputation (wenn sie jemals eine hatten). Aber eben – in der Not werden auch solche Mittel angewandt.

Source: SplitShire.com
Source: SplitShire.com

Gesetzliche Hürden zu tief

Personalvermittler kann jeder werden und es lockt das schnelle Geld. Zum einen gibt es keinen geschützten Titel als Personalvermittler und zusätzlich sind die gesetzlichen Hürden, um selbständiger Personalvermittler zu werden relativ tief. Eine Einzelunternehmung ist schnell gegründet und nach der Beantragung einer Bewilligung für die Vermittlung, welche zwischen 750 und 1‘650 Franken kostet, stehen die Türen zur Vermittlung von Personal offen.

Bei dem Personalverleih ist die Hürde mittels einer Kaution in Höhe von mindestens 50‘000 Franken höher. Zusätzlich gibt es im Personalverleih mehr Pflichten auf Seiten der Agentur, da diese der gesetzliche Arbeitgeber des Vermittelten ist.

Personalvermittler werben ab

Pascal schreibt in seinem Blogeintrag, dass Personalvermittler probieren seine Mitarbeiter abzuwerben. Über die Social Networks ist es sehr einfach geworden nach Personen mit bestimmten Fähigkeiten und Kenntnissen zu suchen und mit diesen in Kontakt zu treten. Personalvermittler bauen ein Netzwerk aus Kandidaten, Kunden, HR-Verantwortlichen etc. auf. Aus einem ehemaligem Kunden (Linienvorgesetzten) kann schnell ein potentieller Kandidat werden und umgekehrt.

Es ist aber nicht die Schuld der Personalvermittler, dass die eigenen Mitarbeiter zu anderen Unternehmen wechseln. Hier ist es eher die Aufgabe des Unternehmens ein möglichst attraktives Umfeld für seine Mitarbeiter zu schaffen. Dies kann durch Wertschätzung, Freiraum, Personalentwicklung (Weiterbildung, Trainings der Mitarbeiter) und natürlich auch durch finanzielle Anreize sein. Zufriedene und loyale Mitarbeiter lassen sich nicht abwerben. Und sollte sich ein Mitarbeiter doch abwerben lassen, war dieser vielleicht nicht mehr zufrieden und dadurch weniger engagiert und produktiv.

Kosten eines Vermittlers

Pascal schreibt, dass er sich persönlich um neue Anstellungen kümmert. Dies ist lobenswert und wichtig um Mitarbeiter zu finden, die zum Unternehmen passen und wer kann das besser beurteilen als ein Mitgründer von Simplificator?

Aus Unternehmenssicht ist eine Zusammenarbeit mit einem Personalvermittler auf den ersten Blick mit hohen Kosten verbunden. Nicht zu vernachlässigen sind aber die Kosten für die Ausschreibung einer Stelle, der zeitliche Aufwand den Rücklauf der Bewerbungen zu prüfen, Fragen von Bewerbern zu beantworten, Bewerber absagen, Interviews zu vereinbaren und so weiter. Ich bin der Ansicht, dass spezialisierte Partner einem Unternehmen helfen sich auf die eigenen (wertschöpfenden) Kernkompetenzen zu konzentrieren. Mit einem professionellen Personaldienstleister ist es auch möglich Lösungen zu finden, welche von der klassischen Vermittlung abweichen.

Mögliche Wege wären Try-and-Hire, einen neuen Mitarbeiter zuerst via Personalverleih befristet anzustellen (wobei alle Arbeitgeberrisiken beim Verleiher bleiben) und danach die Option einer Festanstellung zu haben oder mittels Mandat, bei dem das Unternehmen und der Personalvermittler einen Fixpreis für eine bestimmte Anzahl Stellen vereinbaren. Da der Personalvermittler hier exklusiv für den Kunden arbeitet und es eventuell eine Option auf zusätzliche Anstellungen gibt, ist der Preis tiefer  als bei einer klassischen Vermittlung. In Pascals speziellem Fall empfehle ich bestimmte Rekrutierungsprozesse an einen Personaldienstleister abzugeben (Recruitment Process Outsourcing). So könnten zum Beispiel die Stellenausschreibung, die Verarbeitung der Bewerbungsunterlagen und die Organisation der Interviews an einen Partner abgegeben werden.

Fazit

Unzählige Anrufe von Vermittlern zu bekommen oder ungefragt einen CV zu erhalten, bietet keinen Mehrwert für den Kunden. Ein guter Dienstleister bietet dem Kunden Lösungen an, welche ihm helfen seine tägliche Arbeit einfacher und besser zu machen, dies muss auch bei Personalvermittlern so sein.

Vielleicht können meine Ausführungen Pascal davon überzeugen, nicht die gesamte Branche der Vermittler vorzuverurteilen und einem Personaldienstleister irgendwann eine Chance zu geben.


Christoph Dopp ist bei Harvey Nash zuständig für das Contract Management Team in Zürich. Momentan betreut sein Team mehrere hundert Spezialisten, welche bei diversen Kunden in der Schweiz im Einsatz sind. Unter den Kunden befinden sich Unternehmen der IT-, Pharma-, Industrie- und Finanzbranche.

Seit 1988 rekrutiert Harvey Nash die besten Experten für Festanstellungen und Projekte für eine Vielzahl von führenden Unternehmen in der Schweiz und im Ausland. Harvey Nash operiert von 43 Standorten in Nordamerika, Asien, Australien und Europa aus und beschäftigt weltweit über 8‘000 Mitarbeiter und Experten. In der Schweiz ist Harvey Nash mit Niederlassungen in Zürich und Genf vertreten.

Christoph auf LinkedIn und Xing

Rails Girls Helsinki

Two Simplificators, Marion and Ferdinand, have been to Rails Girls in Helsinki as coaches. Here is a short travel report.

Friday

We arrived in Helsinki on Friday and went to meet the Rails Girls organizers of smartly.io in their office, where they welcomed us graciously. They could not believe that we flew to Helsinki just for the event and called us crazy people :). When they had the installation party, Ferdi and I went to explore the city. We met them again for dinner, where we had so much fun getting to know all the organizers and coaches.

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Saturday

The event was a cooperation between smartly.io and vamos!, which is a charity organisation that looks after young people who have social difficulties and don’t know what to do with their lives. For this reason, there were some boys attending the event as well. There were also two boys who wanted to become DJs, and so this was a perfect event for them to practice.

The day started with a lengthy breakfast at the smartly office before the event, which 20150509_095745is always nice. Then, I had a small talk about how I came to be a little programmer and why we flew all the way from Zurich. After this introduction, the workshop started. Ferdi and I coached a group of three girls together: two girls from Finland and one from Taiwan. We went through the Rails Girls tutorial, creating a simple website. It was strange to once know more about programming than others for a change, and I think I succeeded in answering their questions in a woman-friendly way. When I couldn’t answer a question, Ferdi was right there to explain. They were already done with the tutorial by lunchtime, so we advised them to actually learn a little more Ruby with Code School. It was really amazing how motivated the girls were, and that they didn’t give up when things didn’t work out right away. Also, they were eager to find out how these programming languages work, and really kind of got the hang of Ruby by the end of the day.

All in all, it was a great weekend and I have learned a lot. And more importantly, I am so happy to have been able to help these girls understand Ruby on Rails. Maybe, one of them will find her way into programming after the event.

Personalvermittler

iPhone_no_caller_ID_640Wir sind regelmässig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Genau so regelmässig werden wir von Vermittlern kontaktiert.

Per Telefon und Mail erhalten wir immer wieder CVs der tollsten und besten Entwickler angeboten. Auf den freundlichen Hinweis, dass wir nicht mit Personalvermittlern zusammenarbeiten wird meist leicht verwirrt mit “Aber warum denn nicht?” geantwortet. Schliesslich ist der Vermittler professionell und vermittelt ausschliesslich im IT-Bereich Personal. Ja die anderen Vermittler, das kann er ja noch verstehen, die sind ja eher rückständig und haben sowieso nur faule Eier im Angebot. Aber er selbst… nur Mitarbeiter welche menschlich und fachlich sowas von zu uns passen…

Du bist selbst Vermittler und findest, dass ich pauschale Aussagen mache und, dass bei Dir alles besser ist? Ist bis jetzt leider nicht die Erfahrung die ich als Arbeitgeber gemacht habe.

Warum wir nicht mit Vermittlern arbeiten?

Eigentlich einfach: Wir können es besser.

Wir haben über die letzten Jahre genug Bewerbungen erhalten, Interviews geführt und Arbeitsproben angeschaut. Wir haben unsere eigene Methode entwickelt, wir führen Interviews, wir reden mit den Kandidaten. Wir stellen sicher, dass sie zu uns passen. Die Resultate sprechen für sich, wir haben eine tiefe Fluktuation und gute Mitarbeiter.

Das alles liesse sich auch von externen Vermittlern machen und würde uns sogar Zeit sparen. Aber die Qualität der Dienstleistung “Personalvermittlung” passt ganz einfach nicht:

Vermittler verstehen nicht was wir machen

Sie lesen “Entwickler für Webapplikationen” und denken “Programmierer”. Und schicken uns das Profil eines Kandidaten welcher “Embedded Systems” entwickelt.
Sie lesen “Ruby on Rails” und denken “Programmiersprache”. Und schicken uns das Profil eines Kandidaten welcher Python/Django entwickeln will.

Wenn ich mich nicht auf die Vorselektion durch einen Vermittler verlassen kann, dann nimmt er mir keine Arbeit ab.

Vermittler verstehen nicht wie wir arbeiten

Woher auch. Sie beschränken ihre Kommunikation darauf uns CVs zu schicken. Noch nie hat ein Recruiter bei uns angerufen und gefragt “Wie arbeitet ihr denn?” oder “Was muss ein Kandidat denn mitbringen?” oder auch “Was bietet Ihr denn einem Mitarbeiter an?”
Das soll jetzt kein Aufruf sein, wir haben mit dem Thema abgeschlossen. Nach meinem Verständnis muss der Anbieter zuerst mit dem Kunden sprechen um genau zu verstehen, was dieser denn will und wie man ihm helfen kann.

Vermittler kosten viel Geld

Je nach Agentur werden 20 – 35% eines Jahresgehaltes für eine erfolgreiche Vermittlung veranschlagt. Wir reden also von Beträgen von 15’000 CHF aufwärts, je nach Pensum und Position.
Dafür erwarte ich eine Leistung die weit über das verschicken eines Lebenslaufes per E-Mail oder ein paar Telefonanrufe mit unterdrückter Rufnummer hinausgeht.
Was passiert wenn der Vertrag mit einem Kandidaten nach kurzer Zeit wieder aufgelöst wird? Hier gibt es je nach Firma verschiedene Modelle. Oft gibt es eine zeitlich gestaffelte Rückzahlung.
Also z.B. nach 2 Wochen 80%, nach 4 Wochen 60% u.s.w. Meistens gibt es spätestens nach 3 Monaten nichts mehr zurück. Also dann, wenn die Probezeit vorbei ist.
Dies alles deutet nicht auf Vertrauen in die eigene Arbeit hin. Wenn der Kandidat doch so gut passt und extra für meine Stelle ausgesucht wurde, dann darf hier schon etwas mehr erwartet werden.

Vermittler versuchen bei uns Personal abzuwerben

Das ist kein grundsätzliches Problem für mich. Wenn ein Mitarbeiter gehen möchte, dann kann er, darf er, soll er gehen.
Wir haben talentierte Entwickler und diese sind gesucht. Vermittler fernzuhalten gehört nicht zu den Strategien um die Fluktuation tief zu halten.

Wir versuchen unsere Mitarbeiter zu halten und geben uns Mühe ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Wir sind eine kleine Firma und haben weniger Möglichkeiten wie eine Bank oder IBM oder gar Google. Aber bei uns gibt es spannende Projekte, Freiheiten und die Möglichkeit ein Projekt von A-Z zu begleiten.

Aber wenn der gleiche Recruiter am Morgen versucht jemanden abzuwerben und am Nachmittag einen Entwickler bei uns zu platzieren, dann kann es mit der Moral nicht weit sein.

Vermittler lügen uns an

Und zwar knallhart und direkt. “Herr XY hat gesagt wir sollen uns melden wenn wir einen Kandidaten haben”. Dumm nur, dass Herr XY bereits am Telefon ist. Und dies natürlich nie gesagt hat. Ein paar andere Beispiele?

    • Es wird erzählt, dass Kandidaten exklusiv repräsentiert werden, aber die Kandidaten wissen nichts davon.
    • Einer hat grad sein Handy nicht dabei und darum die Telefonnummer von Mitarbeiter X nicht zur Hand und hätte doch gerne die private Nummer.
    • Ein Anderer ist ein Freund und ruft von Zuhause an (und im Hintergrund tönt es wie es halt so in einem Callcenter tönt).
    • Der gemeinsame Bekannte Z hat empfohlen, dass wir mit dem Vermittler zusammenarbeiten sollen.

Wie soll das bitte funktionieren? Wie soll ich mit jemanden zusammenarbeiten der mich einfach mal direkt anlügt?

Vermittler lügen die Kandidaten an

Da werden Stellen ausgeschrieben die es so nicht gibt, damit man CVs zugeschickt bekommt. Es wird von Mandaten erzählt die nie erteilt wurden. Die guten Connections zum potentiellen Arbeitgeber nicht zu vergessen.

Vermittler arbeiten unsauber

CVs werden ungefragt an Firmen weitergegeben. Nicht anonymisiert, oder so, dass eine kurze Suche gleich die Personalien rausspuckt.

Ich kenne einen Fall wo ein Vermittler einen Lebenslauf eines Bewerbers ungefragt an eine Firma weitergeleitet hat. Die Firma war unglücklicherweise Kunde des aktuellen Arbeitgebers. Der Kunde hat prompt beim aktuellen Arbeitgeber angerufen worauf diesem kurzfristig der Blutdruck in die Höhe schnellte…

Es gehört für mich zum 1×1, dass ein Kandidat gefragt wird: “Hey ist es OK, wenn ich deinen Lebenslauf an die Firma X weitergebe?”

Gleichzeitig möchte ich nicht einfach so ein Profil zugeschickt bekommen. Meistens erkenne ich die Kandidaten weil ich die Netzwerke aktiv durchforste. Und dann findet der Vermittler natürlich, er habe ein Anrecht auf eine Entschädigung weil ja SEIN Kandidat kontaktiert wurde. Alles schon gehabt – der Fall konnte erst nach einem freundlichen Schreiben eines Anwaltes geklärt werden.

Kandidaten sollen wirklich daran interessiert sein bei uns zu arbeiten

Und darum sollten sie auch den Aufwand nicht scheuen selber nach offenen Stellen zu suchen, etwas über die Firma in Erfahrung zu bringen und sich dann, bei Gefallen, bei uns zu melden. Das ist etwas schwerer für Bewerber aus dem Ausland, aber selbst von da ist es möglich. Aber wer im Raum Zürich, ja sogar in der ganzen Schweiz einen Ruby-Job sucht, der sollte uns finden können und nicht den Umweg über den Vermittler nehmen.

Fazit

Wenn die einzige Leistung eines Vermittlers darin besteht CVs auf dubiose Art abzufischen und danach wieder zu verteilen, dann generiert das keinen Mehrwert für mich. In einem Bereich wo mit einem Abschluss ein 5-Stelliger Umsatz gemacht werden kann, werden schnell mal schwarze Schafe angelockt. Besonders wenn man sich mit Xing und LinkedIn auf einfache Art und Weise durch zig Profile wühlen kann.
Vielleicht gibt es seriöse Vermittler. Aber auf dem Gebiet sind mir noch nicht viele begegnet.

Und so heisst es bei uns weiterhin: “Dossiers welche von Vermittlern zugeschickt werden können wir leider nicht berücksichtigen”.

Ruby API doc and Module

The Ruby API doc is a great source for information about my programming language of choice. Even after years of writing ruby code i learn new tricks and features.
Lately i’ve been looking into the Module class in more detail.

I did not know that there is a callback for methods being added to a class. Not that i missed them much or that i even know what i could use them for. Similar exists for removal of methods.

class Foo
 def self.method_added(method)
   puts method
 end

 def hello_world
 end
end

# => "hello_world"

Because there is also a callback for methods that are undef’d (no documentation for this method though) i started to wonder what the difference between removing and undefining a method is. Consider the following classes:

class Base
 def hello_world
   puts "Hello World from #{self.class.name}"
 end

 def self.method_removed(name)
   puts "removed #{name} from #{self.class.name}"
 end

 def self.method_undefined(name)
   puts "undefined #{name} from #{self.class.name}"
 end
end

class Undefined < Base
 def hello_world
   puts "Hello World from #{self.class.name}"
 end

 undef_method(:hello_world)
end

class Removed < Base
 def hello_world
   puts "Hello World from #{self.class.name}"
 end

 remove_method(:hello_world)
end

If you run the code there will be some output from the callbacks:

undefined hello_world from Class
removed hello_world from Class

But the interesting part starts when you call those methods:

Removed.new.hello_world
# => Hello World from Removed

Undefined.new.hello_world
# => undefined method `hello_world' for #<Undefined:0x007f8dd488a8d8> (NoMethodError)

undef_method prevents the class from responding to a method, even if it is present in a superclass or mixed in module. remove_method only removes it from the current class hence it will still respond to the call if the method is defined in superclass or mixed in.

Something that i’ve seen in other people’s source code already but don’t use myself: the ability to pass a list of Strings/Symbols to the visibility modifiers such as private, public and protected:

class Foo
 def a_method
 end
 private(:a_method)
end

Foo.new.a_method

# => private method `a_method' called for #<Foo:0x007fb169861c90> (NoMethodError)

Note that those visibility modifiers are methods and not part of the language syntax. This is different from other languages like Java where public/private/protected are language keywords (and no modifier is also supported and leads to default visibility).

Actually i prefer the Java syntax over the ruby one: having the visibility part of the method signature makes it easy to spot what visibility a method has. Especially for long classes this might be difficult in Ruby.
It is actually possible to have a similar style in ruby. Ruby allows to write multiple statements on one line as long as they are separated by a semicolon:

class Foo
 private; def hello_world
   puts "hello world"
 end
end

Looks awkward and modifies the visibility for all following methods as well.

For newer Rubies (2.1+) you can omit the semicolon as def is not void anymore but returns a Symbol (the method name):

class Foo
 private def hello_world
   puts "hello world"
 end
end

(Thanks to Thomas Ritter for the hint).

Now lets look at how you would make a private class method:

class Foo
  private
  def self.hello_world
    puts "hello World"
  end
end

You would expect hello_world to be private, right? Not exactly: you can still call it:

Foo.hello_world
# => hello_world

So why is that? Because to change the visibility of class methods you need to use private_class_method like so:

class Foo
  def self.hello_world
    puts "hello World"
  end
  private_class_method :hello_world
end

Note that confusingly private_class_method does not set the visibility for class methods following that call like private does. You need to pass the method name as an argument!

So i stick to grouping methods by visibility and write small classes to make sure i don’t lose track of what visibility the methods are in.

Learned something new today? Then go pick a class of ruby core and read up on it on the API doc. Chances are you are learning something new.

Rake Tasks With Parameters

Rake tasks are a convenient method to automate repeating tasks and also make them available via the command line.
Oftentimes these tasks can be executed without any user input. Think of a built-in task like “db:migrate” — it does not take any arguments. There’s other tasks that in fact take arguments. Usually, they work like this: rake the_namespace:the_task[arg1,arg2].

If you look for a solution to rake tasks with arguments, you often find this code snippet:


namespace :utils do

  task :my_task, [:arg1, :arg2] do |t, args|
    puts "Args were: #{args}"
  end

end

This code snippet, however, does not load your Rails environment. So you cannot load any models for example.

A solution to this problem looks like this:


namespace :utils do

  desc 'Unlocks this user. Usage: utils:unlock_user USER=42'
  task :unlock_user => :environment do |t, args|
    user_id = ENV['USER'].to_i
    puts "Loading user with id = #{user_id}"

    user = User.find(user_id)
    user.unlock!
  end

end

You call this rake task with rake utils:unlock_user USER=42. By specifying USER=42 you load this argument into the environment variables.

There is, however, a more standard way of implementing this.


namespace :utils do

  desc 'Unlocks this user. Usage: utils:unlock_user[42] for the user ID 42'
  task :unlock_user, [:user_id] => :environment do |task, args|
    user_id = args.user_id
    puts "Loading user with id = #{user_id}"

    user = User.find(user_id)
    user.unlock!
  end

end

There we go, we now have a rake task with arguments in brackets. If you want to have more arguments, you simply add them to the arguments list after the task name and retrieve it in the args object by its name.

Which variant of rake task you prefer is up to you. The first one with the explicit environment variable is probably easier to read, the second variant is more in line with standard rake.

Returning Enumerator unless block_given?

The Enumerable module gives you methods to search, iterate, traverse and sort elements of a collection. All you need to to is to implement each and include the mixin.

class NameList
  include Enumerable

  def initialize(*names)
    @names = names
  end

  def each
    @names.each { |name| yield(name) }
  end
end

list = NameList.new('Kaiser Chiefs', 'Muse', 'Beck')

list.each_with_index do |name, index|
  puts "#{index + 1}: #{name}"
end

# => 1: Kaiser Chiefs
# => 2: Muse
# => 3: Beck

So by defining each and including Enumerable we got an impressive list of methods that we can call on our NameList instance. But having all those methods added does not feel right. Usually you will use one or two of them. Why clutter the interface by adding 50+ methods that you’ll never use? There is an easy solution for this:

class NameList
  def initialize(*names)
    @names = names
  end

  def each
    return @names.to_enum(:each) unless block_given?
    @names.each { |name| yield(name) }
  end
end

list = NameList.new('Kaiser Chiefs', 'Muse', 'Beck')

list.each do |name|
  puts name
end
# => Kaiser Chiefs
# => Muse
# => Beck

list.each.each_with_index do |name, index|
  puts "#{index + 1}: #{name}"
end
# => 1: Kaiser Chiefs
# => 2: Muse
# => 3: Beck

Note that each now returns the Enumerator on which you can call each_with_index (or any of the other methods) unless a block is given. So you can even call it like this:

puts list.each.to_a.size
# => 3

By returning an Enumerator when no block is given one can chain enumerator methods. Ever wanted to do a each_with_index on a hash? There you go:

points = {mushroom: 10, coin: 12, flower: 4}
points.each.each_with_index do |key_value_pair, index|
  puts "#{index + 1}: #{key_value_pair}"
end

# => 1: [:mushroom, 10]
# => 2: [:coin, 12]
# => 3: [:flower, 4]